Im Oktober ist der Herbst nun wirklich richtig bei uns eingezogen und die Veränderungen in der Natur sind von Keinem zu übersehen. Bunte Laubbäume, raschelnde Blätter, futtersuchende Tiere, kürzere Tage sowie kältere Temperaturen sind typisch für diese Jahreszeit und können verschiedenen wahrgenommen und kreativ umgesetzt werden.
Im Oktober ist der Herbst nun wirklich richtig bei uns eingezogen und die Veränderungen in der Natur sind von Keinem zu übersehen. Bunte Laubbäume, raschelnde Blätter, futtersuchende Tiere, kürzere Tage sowie kältere Temperaturen sind typisch für diese Jahreszeit und können verschiedenen wahrgenommen und kreativ umgesetzt werden. Da es im Herbst viel zu entdecken gibt, organisierten wir einen Thementag zu dieser schönen Jahreszeit, an dem sich die Schüler aller Klassen an ganz unterschiedlichen Stationen ausprobieren konnten. In Partnerarbeit zwischen den Klassen 1 und 3 sowie 2 und 4 absolvierten die Kinder für sie interessante Stationen. Wer weiterliest, wird noch Genaues darüber erfahren.
Dieser Tag war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und es wird bestimmt eine Fortsetzung geben.
Und nun folgen die einzelnen Stationen:
„Beschwingt in den Herbst“
So stand es über dem Thementag Herbst in der AULA. Zuerst beobachteten wir Bäume im Wind, lauschten auf Geräusche im Herbst: Wind weht, pfeift, säuselt, stürmt … , Blätter fallen leise, rascheln, knistern… . All das versuchten die Schüler auch mit Orff-Instrumenten hörbar zu machen.
Danach erarbeiteten alle eine passende Schrittkombination. (Wiegeschritt - Wiegeschritt - seit an). Der wiegende 6/8-Takt des bekannten Herbstliedes „Bunt sind schon die Wälder“ lud ein, sich passend zur Musik zu bewegen. Mit herbstfarbenen Tüchern und schwungvollen Armbewegungen musizierten die begeisterten Tänzer das Herbstlied im großen Kreis. In Vor- und Zwischenspielen durfte Phantasie und Kreativität walten und jeder konnte passende Instrumente zur Musik ausprobieren. Ein gelungener Tag mit viel Musik und Bewegung.
Frau Mandry
„Hell und dunkel“
So schön der Herbst ist, bringt er uns manchmal auch in Gefahr. Wie man sich davor schützt, erforschten wir an unseren Stationen. Wir testeten unsere Straßenkleidung in zwei Kabinen, am Tag und in der Nacht.
Am Tag gut sichtbar waren wir überrascht, wie lange es dauert, bis uns der Autofahrer (der Lernpartner) in der Nacht bemerkte. Für ein Bremsen oder bei Seite gehen schon ganz schön spät!!!!!
Das Ableuchten mit der Taschenlampe zeigte uns:
- ob unserer Kleidung für die dunkle Jahreszeit gut geeignet ist
- welche Farben im Dunkeln gut sichtbar sind und
- Reflektoren im Straßenverkehr helfen.
Jetzt kam die Frage auf: Wie kann ich mich besser sichtbar machen?
Wir erprobten verschiedene Hilfsmittel: Warnweste für Kinder, Reflektoren zum Ankletten, Rückstrahler als Anhänger, eine Kopflampe. Im ersten Moment sah alles ganz lustig aus, aber am Ende stand für alle fest: „Sehen und Gesehen werden“ ist in der dunklen Jahreszeit das Allerwichtigste.
Frau Winkler
„Herbstliche Schreibwerkstatt“
In der Schreibwerkstatt durften sich die schreibhungrigen SchülerInnen zum Thema „Herbst“ austoben und von verschiedenen Impulsen inspirieren lassen: Blätterrascheln, Bilder des Künstlers Quint Buchholz und ein Baum, der viele bunte Wörter sowie Bilder trägt, sind nur einige Beispiele. Angeregt durch diese Umgebung entstanden so die verschiedensten Ergebnisse. Das Beste daran war die zur Verfügung stehende, unbegrenzte Zeit, so dass jeder den Umfang seiner Arbeit selbst bestimmen konnte. Junge Schüler oder auch die mit Lernschwierigkeiten, schrieben so z.B. herbstliche Wörter zu Bildern oder verfassten ein einfaches Akrostichon. Wohingegen andere Kinder mit einem größeren Wortschatz und schon intensiver trainierten Schreibfähigkeiten ganze Geschichten oder gar eigene Gedichte auf das Papier brachten. Durch die freie Arbeitsgestaltung war am Ende jeder Schüler mit sich zufrieden und konnte stolz sein auf seinen herbstliches Schreiberg/lebnis.
Frau Nothnagel
„Ich fühle den Herbst“
In unserer Projektgruppe hieß es, den Herbst mit (fast) allen Sinnen zu erleben und ihm nachzuspüren. Dafür war die Mitte des Raumes herbstlich mit Tüchern, Blättern, Kastanien, Kürbissen und einem bunten Herbststrauß dekoriert.
Als Einführung diente eine kleine Gesprächsrunde darüber, was jedes einzelne Kind am liebsten im Herbst macht, besonders an dieser Jahreszeit mag oder auch gar nicht leiden kann. Dabei entdeckten wir bereits, dass die herbstliche Natur viele schöne Dinge und tolle Erlebnisse für uns bereithält. Diese wollten wir nun auch auf vielfältige Weise wahrnehmen, indem die Kinder z. B. an noch feuchter Fichten- und Kastanienrinde riechen und diese befühlen konnten. Was verbinde ich mit diesem Geruch? Wie fühlt es sich an? Jedes Kind hatte dazu seine eigenen wertvollen Gedanken.
Anschließend konnten die Kinder für sich erfahren, wie sich eine Eigenmassage mit angewärmten Kastanien über Hände, Arme, Gesicht, Kopf und Bauch anfühlt. Jeder spürte für sich nach, wo ihm dabei Berührung gut tat. Auch erlebten wir hier, dass warme Kastanien einen ihnen ganz eigenen Geruch verströmten und sich plötzlich etwas feucht anfühlten.
Auf einem vorbereiteten Indoor-Barfußpfad waren nun unsere Füße gefragt, ganz verschiedene Herbst-Naturmaterialien zu erspüren. Wie fühlen sich Zweige, Blätter, Moos, Stroh, Zapfen, Getreidekörner, weiche! Kiefernnadeln und Rinde unter meinen nackten Füßen an? Wer es sich traute, absolvierte den Parcours mit verbundenen Augen, aber dennoch sicher an der Hand eines Partners. Für ganz Mutige gab es noch eine Mutprobe: Wer traut sich, in die Schüsseln mit Bucheckern- oder Kastanienschalen zu steigen? Toll, alle Kinder wollten auch dies bewältigen und haben gespürt, dass unsere Fußsohlen ganz schön robust sein können. Nun folgte noch unsere Massage, auf die sich alle Kinder bestimmt am meisten gefreut haben. Wir erlebten dabei in einer Geschichte die Herbstreise und Futtersuche einer Igelfamilie und ließen diese mit Igelbällen auf dem Rücken, den Armen und den Beinen unseres Partnerkindes erfahrbar werden. Dabei entdeckten die Kinder, dass z. B. auch kleine runde Zapfen wunderbar zum Massieren geeignet sind. Auch war es wichtig, in der Massage dem Partnerkind gegenüber achtsam und respektvoll mit Berührungen zu begegnen. Die Kinder sollten dabei für sich entdecken, dass sie Gutes, was sie selbst erfahren haben, auch gern an andere Kinder weitergeben möchten.
Das gute Miteinander der Kinder, die Begeisterung beim Erspüren des Herbstes mit Nase, Händen und Füßen, das Erleben des Genießen-Dürfens und die vielen tollen Rückmeldungen lassen mich dankbar auf diesen besonderen Schultag zurückblicken.
Frau Schöne
„Tolle Knolle“
An der Station „Eine tolle Knolle“ erfuhren die Kinder wie lange es eigentlich dauert bis man eine Kartoffel ernten oder sogar essen kann. Manche Kinder kannten sich schon sehr gut aus und konnten vom eigenen Kartoffelacker, den Kartoffelkäfern oder den giftigen Teilen eine Kartoffelpflanze berichten. Anschließend war Zeit für lustige Spiele und Kreativität mit der tollen Knolle. Wer baut den höchsten Kartoffelturm? Außerdem entstanden bunte Windlichttüten verziert mit Kartoffeldruck.
Frau Wild
„Herbst-Tabu“
Beim „Herbst-Tabu“ wurde eifrig gespielt. Herbsttätigkeiten wie Holz hacken oder Handschuhe anziehen sind mit dem lila Knoten-Knut pantomimisch dargestellt worden. Durch das Zeichnen und Erraten der Wörter wie Pilz oder Igel haben einige Gruppen mächtig Punkte sammeln können. Am Ende war es jede Runde ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Gruppen.
Frau Grabner
„Vögel in Not“
Die Vögel, die im Winter bei uns bleiben, brauchen unbedingt, um die karge Zeit zu überleben, die Hilfe von uns Menschen. So bastelten viele Kinder einen Meisenknödelhalter aus Holz. Aus einer breiten längeren Leiste sägten alle zwei Stücke, die zu einem Dach für den Meisenknödel zusammengeklebt und –genagelt wurden. Ein Strick dient als Aufhängung z. B. an einem Ast sowie mit einem Draht für den Futterball. Stolz nahmen alle ihre selbst gebastelte Futterhilfe mit nach Hause.
Frau Hilbert
"Warum werden Blätter im Herbst bunt?"
Antworten auf diese Frage konnten unsere Schüler beim selbständigen Experimentieren finden.
Es war ganz schön anstrengend, grüne Ahornblätter ganz ganz klein zu schnippeln, zu mörsern um sie dann mit einer "geheimen" Flüssigkeit übergießen zu können. Mit Spannung wurde dann der Moment erwartet, als nach einer kleinen Wartezeit die Blattfarben grün, orange und gelb auf einem eingelegten Papierstreifen emporstiegen. Vor allem den neugierigen Jungs unter unseren Schülern gefiel dieses praktische herbstliche Lernangebot.
Frau Meyer