hieß es für die Viertklässler am 14.10. Theoretisch gut ausgerüstet – wir hatten das Heft „FahrRAD … aber sicher“ im Sachunterricht durchgesprochen, nun sollte es an die praktische Umsetzung gehen. Während der Busfahrt noch schnell alle Verkehrszeichen, die an uns vorüberzogen, benennen – wir waren gerüstet. So dachten wir wenigstens.
hieß es für die Viertklässler am 14.10. Theoretisch gut ausgerüstet – wir hatten das Heft „FahrRAD … aber sicher“ im Sachunterricht durchgesprochen, nun sollte es an die praktische Umsetzung gehen. Während der Busfahrt noch schnell alle Verkehrszeichen, die an uns vorüberzogen, benennen – wir waren gerüstet. So dachten wir wenigstens.
Von Frau Schröder und Herrn Wagner wurden wir schon erwartet. Nach einer Einführung und Belehrung erhielten alle eine gelbe nummerierte Warnweste - die Nummer war für die nächsten zwei Stunden unser Name - mit dem wir angesprochen wurden, wenn wir etwas falsch machten. Bevor wir uns aufs Radl schwingen konnten, überprüften wir zunächst den Sitz unseres Fahrradhelms. Dann wurden wir in zwie Gruppen (gerade und ungerade Zahlen) eingeteilt und dann durfte sich jeder seinen eigenen Weg im Verkehrsgarten wählen. So einfach, wie sich das anhört, war es aber gar nicht. Das war schon anders, als im heimatlichen Hormersdorf herumzufahren. Hier gab es Straßen mit aufgemalten Richtungspfeilen und mancher hatte sich auf der Linksabbiegerspur eingeordnet, wollte aber dann einfach nach rechts fahren. Doch ein lauter Ausfruf von Frau Schröder (einschließlich Westennummer) ließ keine Zweifel daran, dass man sich verkehrswidrig verhielt. Selbst eine Baustelle und damit verbunden eine Fahrbahneinengung fehlte nicht, die es uns auch nicht gerade erleichterte, alles mit Bravour zu meistern. Es dauerte schion eine Weile, ehe sich die Anspannung löste und etwas Routine einkehrte. An was man aber auch denken musste: Verkehrszeichen, Schulterblick, richtige Spur, Richtungsänderung rechtzeitig anzeigen. Nebenbei sollte schließlich auch noch auf die anderen Verkehrsteilnehmer – sprich Klassenkameraden – geachtet werden. Also ne ganze Menge auf einmal. Mit fortschreitender Übungszeit ging es dann zunehmend besser.
Glücklicherweise haben wir bis zur Prüfung im Juni noch reichlich Zeit, vielleicht sollten wir ja auch noch mal mit unseren Eltern im Stollberger Verkehrsgarten üben. Denn wir wissen, den strengen Augen von Frau Schröder entgeht nicht mal der kleinste Fehler und bestehen wollen wir die Prüfung doch schließlich alle.